Erst vor knapp fünf Jahren packte Annette Feldmann die Radleidenschaft – seitdem aber so richtig. Auf ihrem Blog Radflamingos (https://radflamingos.de/) berichtet sie über ihre Erlebnisse als Radfahrerin – immer mit Humor und einem kleinen Augenzwickern. Wir sprachen mit Annette über ihre Radleidenschaft und den TWC (Annette wird euch nämlich ab sofort öfter begegnen ;-)) 

Radflamingos klingt erstmal etwas ungewöhnlich, aber auch nach Spaß. Was hat es mit dem Namen auf sich?

Das war eher eine Art Unsinn und ist aus einer kreativen Laune heraus entstanden. Mareike, mit der ich den Blog zusammen mache, ist der Name eingefallen. Sie ist Illustratorin und hat einmal einen Flamingo gemalt. Wir waren uns einig: Flamingos sind süß und der Name klingt gut. Der Radflamingo wurde deshalb zu unserem Erkennungszeichen und das Logo prägt unseren Blog.

Wann hat die Leidenschaft zum Radfahren begonnen?

In meiner Heimat am Niederrhein wächst man zwangsläufig mit vielen Rädern auf, aber der erste richtig große Schritt war der Kauf eines Rennrades als ich 16 Jahre war. Das Rad war richtig cool, mir aber viel zu groß. Außerdem fand sich keiner in meinem Bekanntenkreis, der die Leidenschaft zum Rennrad mit mir teilte. Deshalb verkaufte ich das Rad wieder, hatte aber weiterhin großes Interesse an Rädern und verfolgte auch gern die Tour de France. Erst 2015 mit dem Kauf eines neuen Rennrades entflammte die Leidenschaft vollständig. Seitdem habe ich ein Radsportproblem. Ich bin radbegeistert und das lässt mich nicht mehr los.

Welche Räder haben es dir angetan?

Ich habe mittlerweile vier Räder zu Hause: ein Rennrad, ein Mountainbike, ein Gravelbike und ein Hollandrad. Ich finde am Radfahren einfach super, dass ich unabhängig durch Feld, Wald, Stadt und Flur radeln kann. Jedes Rad hat deshalb seinen eigenen Coolness-Faktor, wobei ich das Rennrad besonders cool finde, weil ich damit so schnell dahinflitzen kann.

Und wann startete die Leidenschaft darüber zu bloggen?

Das hat sich so ergeben. Ich habe zusammen mit Mareike Bücher geschrieben. Mareike liebt auch das Radfahren, sie hat die Radflamingos ins Leben gerufen, und der Rest hat sich dann einfach gefügt.

Was zeichnet den Blog aus?

Ich schreibe über das, was ich mache und erlebe. Es geht um Radfahren, Ausprobieren und spannende Erlebnisse. Ich habe keinen Druck, regelmäßig etwas veröffentlichen zu müssen, oder tägliche Trainingsprotokolle oder technische Feinheiten zu liefern. Ich will die Leser mit tollen Storys unterhalten. Deshalb versuche ich interessant und witzig zu schreiben. Das ist zudem mein Anspruch als Journalistin: Die Texte sollen nicht nur beim Lesen Spaß machen, sondern auch Freude am Radfahren vermitteln.

Wie bist du auf den TWC aufmerksam geworden und was begeistert dich am TWC?

Das weiß ich gar nicht mehr genau. Irgendwie kam ich über andere Blogger dazu und habe mich angemeldet. Ich habe den TWC immer im Auge und finde es generell eine spannende Sache für Blogger und auch für die komplette Radbranche.

Du bist seit Anfang September beruflich Teil des pressedienst-fahrrads und somit auch ein Mitglied im operativen Team des TWC. Welche Ideen willst du künftig verfolgen?

Wichtig ist für mich der intensive Austausch mit anderen Bloggern und auch neue Blogger kennenzulernen. Interviews mit Bloggern finde ich deshalb eine gute Idee und wichtig. Aber auch das Thema Frauen im Radsport steht auf meiner Liste und unsere TWC-Zoom-Meetings möchte ich weiter voranbringen. Dazu habe ich mir schon mal ein paar Gedanken gemacht.